Büro für transdisziplinäre Forschung + Kulturproduktion

Office for Transdisciplinary Research + Cultural Production

 

AUSSTELLUNGEN















Ausstellung

DIE KUNST, NICHT DERMASSEN REGIERT ZU WERDEN


Württembergischer Kunstverein Stuttgart, Stuttgart (2010/2011)


Die Ausstellung, deren Titel auf ein Zitat von Michel Foucault zurückgreift, knüpft an die aktuellen Diskussionen über das Stadtentwicklungs- und Verkehrsprojekt „Stuttgart 21“ an und erweitert diese vor dem Hintergrund der in den letzten Jahrzehnten erfolgten ökonomischen, politischen, sozialen und kulturellen Transformationsprozesse.

Die Sektion wurde als ein eigenständiges Projekt, aber auch als integrale Sektion der Ausstellung „Re-Designing the East. Politisches Design in Asien und Europa“ von der Architekt_In und Stadtforscher_In Yvonne P. Doderer, den KünstlerInnen Stephan Köperl und Sylvia Winkler und den Direktoren des Kunstvereins in einem gemeinsamen Prozess entwickelt.


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Ausstellungsbeitrag

Licking

Photoserie + Rechercheprojekt


Ausstellung Lippenstiftbilder, Halle 14, Berlin (2004)


Die photographischen Aufnahmen entstanden während einiger Streifzüge durch verschiedene Städte. Es handelt sich um Abbildungen, wie sie in Schaufenstern und auf verglasten, grossflächigen Reklametafeln in urbanen Räumen zu finden sind. In der Verglasung spiegelt sich die städtische Umgebung wieder. Die Aufnahmen fokusieren einen bestimmten Ausschnitt, vor allem Mund und Lippen. ... Die als Ganzes oder in Teilen abgebildeten Körperdarstellungen sind Teil eines, wie es Michel Foucault im Zusammenhang mit Körper und Sexualität formuliert hat, “grossen Oberflächennetzwerkes”, das laufend Klassifikationsmuster und damit Normalisierungspraktiken vorgibt. Die Körper werden “gebrandet”, zu sich fortlaufend selbst bestätigenden Einschreibungen darüber gemacht, was als schön, erotisch, weiblich, männlich, cool, alltäglich, besonders, aufregend, aufreizend usw. gilt und zu gelten hat.

Ausstellungsbeitrag + Projektmanagement

WOMENSPACEWORK

Online-Projekt (2001)


Ausstellung First Story – Women Building / New Narratives for the 21st Century, Hauptausstellung Sektion "Visual Arts and Architecture" im Rahmen von Kulturhauptstadt Europa Porto 2001


Mit Beiträgen u.a. von Asterisk (Lissabon), Nina Cohen (Johannesburg), Maria Eichhorn (Berlin), FO/GO LAB (Wien), Itsuko Hasegawa (Tokio), LSD Projection (Madrid/Paris), Regina Möller (Berlin), Trina Robbins (San Francisco), Women on Waves (Amsterdam), Elke Zobl (San Diego), Yvonne P. Doderer / Fender Schrade (Stuttgart), Kuratorin: Ute Meta Bauer, Porto (2001)


www.firststory.net



Konzeptuelle Beratung

Mobile_Transborder Archive


Projekt kuratiert von Ute Meta Bauer im Rahmen des Ausstellungsprojekts InSite – Art Practices in the Public Domain, San Diego/USA + Tijuana/Mexico, 2005



Projektmanagement

Erlauf erinnert sich ... (2)


Ausstellung Erlauf erinnert sich, Kuratorin Hedwig Saxenhuber, "Kultur Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich", Erlauf 2002
















Ausstellungsbeitrag

L-Sex and Space

Fensterfrontinstallation, Filmprogramm, Materialien


Ausstellung Sex and Space, Steirischer Herbst, 1997, Forum Stadtpark, Graz, KuratorInnen: Marion von Osten, Michael Zinganel












Ausstellungsbeitrag

Topographie & Recherche

Faltkarte


Ausstellung Bridge/The map is not the territory, 1997, Fleetinsel Hamburg, Kuratorinnen: Ute Meta Bauer, Cathy Skene


Das Projekt „Topographie und Recherche“ verbindet die künstlerischen Beiträge der zwei getrennt entwickelten Ausstellungsteile von Ute Meta Bauer und Cathy Skene und nimmt deren Situierung auf einem innerstädtischen Terrain, der Fleetinsel in Hamburg, zum Anlass, eine Art diskursiver Karthographie zu entwickeln. Die Karte dient zum einen als Orientierungshilfe für die AusstellungsbesucherInnen, zum anderen als eine auf einer subjektiven Auswahl begründeten Anbindung an Diskurse, die mit den Ausstellungsbeiträgen verknüpft sein könnten. Als Verweis auf diese möglichen Diskursfelder dienen Textzitate ausgewählter Literatur. Die KünstlerInnen wurden darüberhinaus um eigene Literaturhinweise gebeten, die mit ihrer Arbeit in Zusammenhang stehen. Entgegen der üblichen Faltung herkömmlicher Stadtpläne wurde ein Faltprinzip aus dem japanischen Origami übernommen.

Yvonne P. Doderer, Map, exhibtion Bridge/The map is not the territory
Yvonne P. Doderer, Bridges














SüdwestLB Druckgrafik Kunstpreis ’97

2. Preis

Taxinomie

Scancollage


Anlass für die Arbeit ist die Ausschreibung eines Kunstpreises durch eine Bank. Die erste Schicht, auf die sich diese Analyse gründet, ist nicht von ungefähr eine sprachliche. Geld, Tauschwert, Zins usw. gründet sich auf ein zeitgebundenes und kulturelles Wissen sowie eine Praxis, die mit Institutionen, wie zum Beispiel Banken, verbunden ist. Dieses Wissen ist an Sprache und an Diskurse gebunden.

Der erste Layer ist eine Textmontage aus Satzzitaten aus Michel Foucault’s Werk „Die Ordnung der Dinge“, die abwechselnd mit Zitaten aus der Publikation der NaturwissenschaftlerInnen Ilya Prigogine und Isabelle Stengers „Das Paradox der Zeit“ kombiniert werden. Als zweiter Layer wird die »Dymaxion-Weltkarte« von Buckminster Fuller angelegt, wobei die Erdteile aus Dollar, Yen und Pfundnoten zusammengesetzt sind – ein Verweis auf die globalen Hauptfinanzplätze.

Yvonne P. Doderer, Taxinomie, print


















Ausstellungsbeitrag

Reproduction of Children’s Houses

Rauminstallation


section „?“, Ausstellung NowHere, 1996, Louisiana Museum of Modern Art, Humlebaek, Kuratorin: Ute Meta Bauer


Zwei Orte mit unterschiedlichen Produktionsweisen: das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebaek und das Alternativprojekt Christiania in Kopenhagen. Das Museum vermittelt Kunst, der »Freistaat Christiania« vertritt alternative Lebensweisen. Beide Orte sind nur 35 km voneinander entfernt und gleichen Inseln, da sie sich aufgrund ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, in ihren Repräsentations- und Vermittlungsweisen von ihrer Umgebung unterscheiden. Auf der Ebene der Repräsentation lassen sich verteilende Systeme feststellen, die an einer evolutionären Fortpflanzung ihres Systems und ihrer Strukturen interessiert sind. Zum Ausdruck kommt dies in der Einrichtung von Kinderhäusern.

















Ausstellungsbeitrag

Raumstruktur

Stecksystem (Konzeption/Realisation gemeinsam mit Ute Meta Bauer)


Ausstellung when tekkno turns to sound of poetry, Shedhalle Zürich, Teil 1, 1994; Kunstwerke Berlin, Teil 2, 1995


Analog zu der Eames'schen Ausgabe des "House of Cards wählten wir für unser Projekt Raumstruktur eine ähnliche Grösse mit dem Gedanken an eine unbegrenzte Fortführung. Das "Computer House of Cards" von Ray und Charles Eames war mit Darstellungen aus der Computertechnologie belegt und sollte so auf affirmative Weise Technologieoptimismus verbreiten und Werbung für den IBM-Konzern betreiben.

Die 1970 Jahre waren vom Fortschrittsglauben an die unbegrenzten Möglichkeiten von Technik und Wissenschaft gekennzeichnet, aber auch von aktiven Gegenbewegungen wie der autonomen Frauenbewegung, der unabhängigen Musikszene oder der antikapitalistischen Bewegung. Um das Spektrum dieser Polaritäten, aber auch ihre strukturalistischen Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen, wählten wir als Bildmaterial in den 70er Jahren publizierte Texte, Photographien und Abbildungen aus den verschiedenen Bereichen. Um die unterschiedlichen Tableaus zu kennzeichnen, ordneten wir jedem Bereich eine bestimmte Farbe zu. Durch die räumliche Anordnung und die optische Berührung ansonsten nicht gemeinsam wahrgenommener Felder wird ein reflexiver Blick auf die 70er Jahre ermöglicht.


Studentisches Ausstellungsprojekt

X-topia


im Rahmen von „This is Tomorrow? Urban Utopia, Dystopia, Heterotopia“ von Ute Meta Bauer + Yvonne P. Doderer, MIT‘s Visual Arts Program

Beiträge von Gabriel Chan, Lee M. Dykxhoorn, Adam B. Galletly, Mishayla T. Greist, Natsuki Maeda, Robert J. Mastro, Timothy R. Olson, Lisa M. Pauli, Mais M. Sartawi, Gerhard J. Van Der Linde.


http://urbanutopias.mit.edu

Poster by Amber Jimenez
Yvonne P. Doderer, Urban Perspectives
Yvonne P. Doderer, Childrens Houses, exhibition NowHere
Ute Meta Bauer + Yvonne P. Doderer, Raumstruktur
Yvonne P. Doderer, L-Sex+Space